YesterPlay: Atomic Bomberman (PC, Interplay Productions, 1997)

Boxart von “Atomic Bomberman”

Die “Bomberman”-Serie erfreut sich seit Ihrer Entstehung in den frühen 1990ern auf so ziemlich jedem System großer Beliebtheit. Entsprechend viele Spiele und Versionen der spaßigen Bombenlegerei existieren inzwischen, mit mal mehr, mal weniger Abweichung vom Original.

Der bis dato vermutlich ungewöhnlichste Ableger der der Reihe kam 1997, fünf Jahre nach dem dem ersten Teil, exklusiv für den PC heraus. Der neue Look fällt natürlich als erstes auf, statt in japanophiler Zeichentrickoptik präsentiert sich das Spiel hier mit vorgerenderten Sprites, ein Grafikstil der damals recht populär war und wohl eher dem westlichen Auge gefallen sollte. Denn anders als die bisherigen “Bomberman”-Spiele, die allesamt von Hudson Soft in Japan produziert wurden, stammte dieses hier von Interplay Productions in den USA, die sich bei Hudson eine Lizenz dafür besorgten.

Auch akustisch hebt sich das Spiel deutlich von bisherigen Spielen der Serie ab, die Bombermänner schlagen sich zu eher technolastiger Musik im Sekundentakt mehr oder weniger lustige Sprüche, Zitate und Imitationen um die Ohren. Was durchaus irgendwann auch etwas nervig werden kann! Auf der CD des Spiels sind übrigens weitere ungenutzte Dateien mit Sprachsamples versteckt, die Sprüche deutlich unterhalb der Gürtellinie enthalten. Ihr könnt Euch diese hier anhören. Achtung: NSFW!

Spielerisch wird das Spiel dem Namenszusatz “Atomic” voll und ganz gerecht: Anders als beim Vorgänger, in dem die Powerups noch wohldosiert einzeln pro Level gefunden werden wollten, liegen hier altbekannte und neue Powerups sprichwörtlich unter jedem 3 Stein. Entsprechend schnell fliegen die Fetzen, was zwar prinzipiell kurzweilig klingt, aber sehr schnell sehr langatmig wird.

Denn die KI in diesem Spiel ist leider übermenschlich: Ist es schon schwer genug, sich in dem Tohuwabohu auf dem Bildschirm nicht selbst mit der eigenen Bombe hoch zu jagen, macht es einem das scheinbare Allwissen der CPU-Gegner nicht gerade leichter. Diese wissen nämlich scheinbar immer, wessen Bombe welche Reichweite hat, wann genau sie explodiert, etc. Diese “Superkraft”, gepaart mit wirklich pixelgenauen Bewegungen, verschafft den computergesteuerten Bombermännern einen kaum zu schlagenden Vorteil gegenüber den menschlichen Kontrahenten.

Was leider allzu häufig, vor allem bei mehr als 3 CPU-Spielern, zu folgendem Szenario führt: Menschliche Spieler scheiden bereits recht früh im Match aus, dass sich dann zwischen den gleichwertigen CPU-Bombern so lange hinzieht bis das Zeitlimit erreicht wurde und schließlich unentschieden endet. Während man als Spieler nur dasitzt, sich die irgendwann doch hinlänglich bekannten Sprüche anhört und hofft, dass es nun bald weiter geht.

“Saturn Bomberman” mit 10 Spielern

Der Action ist leider jeglicher Storymodus zum Opfer gefallen, es gibt niemanden zu retten, keine Bosse zu besiegen, etc. Der bockschwere Einzelspielermodus ist also bestenfalls als Trainingsmodus für Mehrspielerpartien zu verstehen, worauf klar der Schwerpunkt des Spiels liegt: Bis zu 10 Spieler können sich gleichzeitig lokal an einem oder an bis zu 5 PCs im (IPX-)Netzwerk bekriegen! Meines Wissens unterstütze bis heute ansonsten nur die Saturn-Version vom “Bomberman” so viele Spieler, von den nur in Asien erschienenen Online-Ablegern vielleicht mal abgesehen.

Das Spiel wurde heuer 20 Jahre alt, fast so lange dürfte es her sein, dass ich es zum letzten Mal gespielt habe. Warum, wurde mir schnell und schmerzlich wieder bewusst, als ich die meiste Zeit Däumchen drehend vor dem Bildschirm saß und den CPU-Gegnern bei ihrem irrwitzigen Ringelreihen im Bombenhagel zuschaute. “Atomic Bomberman” ist sicher ein interessanter Ableger der Reihe, aber sicher nicht der beste, schon gar nicht, wenn man vornehmlich alleine spielt. Dieses Spiel spielt man am besten mit ein paar Freunden. Oder gar nicht.

P.S.: Mir fiel eben auf, dass das Introvideo versehentlich der digitalen Schere zum Opfer fiel. Wird nachgereicht!

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Neues zur kommenden AtariBox

Atari hat allen Abonnenten des entsprechenden Newsletters neue Bilder und Info zur Mitte des Jahres vorgestellten “AtariBox” zukommen lassen, der einige Fragen beantwortet. So ist nun eindeutig geklärt, dass es sich bei der neuen Konsole um einen kleinen Linux-PC auf Basis eines AMD-Prozessors mit integriertem Radeon-Grafikchip handelt, die Konsole wird also alle klassischen Spiele emulieren, wie es die ganzen anderen Atari-Emulationskonsolen auch tun. Darüber hinaus soll die Box auch Streaming, Soziale Medien, Internetbrowsing, usw. bieten, was aber dank Linux keine Kunst ist.

Detail der Oberseite der AtariBox

Zusätzlich zur Emulation klassischer Spiele plant Atari wohl Verträge mit anderen Entwicklerstudios und Publishern, um deren Spiele auch auf der AtariBox veröffentlichen zu können. In Anbetracht der zu erwartenden Rechenleistung kann man aber davon ausgehen, dass es sich hier auch eher um ältere Spiele oder solche aus dem Indiebereich handeln wird, für AAA-Titel dürfte eine intergrierte GPU nicht stark genug sein.

Etwas schlucken musste ich bei der Preisangabe: Zwischen 249 und 299 US$ soll die Konsole, die in Kürze über Indiegogo finanziert und im “späten Frühling” versendet werden soll, kosten. Bedenkt man, dass Preis in den USA üblicherweise ohne die Steuern angegeben werden und oft 1:1 für Europa umgerechnet werden, würde das einen Einführungspreis von 300 bis 350 € bedeuten, was ich in Anbetracht der inzwischen schier unüberschaubaren Anzahl an Konsolen und Handhelds mit Atari-Branding für reichlich viel halte.

AtariBox in der “Wood Edition” aus echtem Holz

Zu guter Letzt weist Atari noch darauf hin, dass die Frontblende der “Wood Edition” tatsächlich aus Holz bestehen soll. Davon kann man halten was man möchte, ich bin kein Freund davon. Auch bittet Atari um Euer Feedback über die sozialen Medien.

Was wäre denn Euer Feedback, wie denkt Ihr über die “neue” Atari-Konsole? Top oder Flop?

 

YesterPlay: Rise Of The Robots (MS-DOS, Mirage Software, 1994)

“Rise Of The Robots” Boxart der PC-Version

Ich habe es in meiner Vorstellung der Mega-Drive-Version dieses Spiels ja bereits erwähnt, als ich darauf hinwies dass diese leider nicht einmal die schlechteste Version sei und es noch schlimmer ginge… Taadaa: Die MS-DOS-Version!

Dabei macht das Spiel, wenn man es zum ersten Mal startet, einen geradezu phänomenalen Eindruck: Die Story und der ganze Spielverlauf wird eindrucksvoll durch eine Reihe vorgerenderter Sequenzen erzählt und weitergeführt, die seinerzeit durchaus noch Eindruck schinden konnten. Generell dürfte es optisch die schönste Version des Spiels sein, was der im Vergleich zu den Konsolen höheren Auflösung zu verdanken ist. Besitzer der Disketten-Version mussten übrigens auf das Intro verzichten und sich mit ein paar Standbildern begnügen.

Leider enden hier auch schon die Vorzüge der PC-Version. Alle!

Was den Sound angeht, würde ich jederzeit die Mega-Drive-Version vorziehen. Musik sucht man hier nämlich abseits des Intros vergeblich, das Spiel beschränkt sich hauptsächlich auf Kampf- und Hintergrundgeräusche.

Das berühmte Gamepad der Firma Gravis für den PC

Extrem übel ist hier die Steuerung umgesetzt, gerade im Vergleich zu den 16-Bit-Konsolenversionen: Das Spiel ist, wenn man es mit Joystick oder Gamepad spielen möchte, allen ernstes auf 2 Buttons beschränkt! Einen für Attacken, einen für Blocks. Das mag beim Commodore Amiga noch angemessen gewesen sein, am PC waren 1994 mindestens 4 Buttons Pflicht, seit 1991 das berühmte Gravis Gamepad auf den Markt kam. Die Stärke der Angriffe wird übrigens durch die Dauer des Tastendrucks bestimmt, eine völlig unpraktikable Methode, besonders für ein Prügelspiel.

Und ansonsten ist leider auch hier alles schlecht, was auch bei der Mega-Drive-Variante nicht gut ist:

  • Die KI ist strunzdumm, dafür aber saustark.
  • Die Charaktere sind nicht die Bohne ausbalanciert.
  • Es gibt keine Continues,
  • Spieler 1 ist immer auf dem Cyborg beschränkt, selbst im 2-Spieler-Modus
  • etc.

Immerhin ist das Gitarrenriff im Intro, das den groß beworbenen Soundtrack von Brian May (Ex-Queen-Gitarrist) darstellt, hier besser und länger zu hören.

Das Spiel wurde seinerzeit auf 3DOs 3DO, Commodores Amiga und CD32, Phillips CD-i, Segas Game Gear und Mega Drive und Nintendos Super Nintendo Entertainment System umgesetzt. Darüber hinaus existiert eine geplante Version für Segas Mega-CD und ein Prototyp eines ebenfalls unveröffentlichten Spielhallenautomaten. Es gab also mehr als genug Gelegenheiten, zumindest eine gute Version zu veröffentlichen. Sie wurde nie genutzt…

Auch nicht für den einige Monate später veröffentlichten, PC-exklusiven und limitierten “Director’s Cut” des Spiels, der um eine zweite CD mit allerlei Bild- und Videomaterial aus der Entwicklung des Spiels erweitert wurde. Die erste CD enthielt leider das gleiche, schlechte Spiel wie zuvor.

Vermutlich aus diesem Grund ist das Spiel bis heute nicht auf Steam, GOG und dergleichen wieder veröffentlicht worden. Und das ist auch gut so! Was die vernichtenden Kritiken seinerzeit aber nicht verhindern konnten, war… unheilvolle Schweigesekunde Einen Nachfolger! Zu dem kommen wir aber ein anderes Mal.

Ach ja: In den Untiefen des Internet geistert eine inoffizielle Version für das Amiga CD32 herum, die von einem Fan etwas verbessert worden sein soll, falls ihr also stolzer Besitzer einer solchen Konsole seid, könnte das also die Version Eurer Wahl sein!

(Wunsch-)YesterPlay: Terminal Velocity (MS-DOS, Terminal Reality Inc., 1995)

An sich ist das Leben nun ja wahrlich kein Wunschkonzert. Aber hin und wieder, ganz selten mal, bekommt man doch die Gelegenheit, sich kleinere Wünsche erfüllen zu können. Z.B. wenn der DJ den Song spielt, den man sich bei ihm gewünscht hat. Oder wenn die Partnerin/der Partner das Abendessen gekocht hat, das man sich gewünscht hat. Oder wenn man, wie der Leo, immer fleißig hier mitgelesen und kommentiert hat und dafür nun den folgenden Wunschtitel hier vorgestellt bekommt (Danke, Leo!):

“Terminal Velocity” Box-Art

“Terminal Velocity”, das allererste von 3D Realms veröffentlichte Spiel, ist ein Shooter in vollem 3D und lässt sich am ehesten mit “StarFox” auf dem SNES, “Cybermorph” auf dem Atari Jaguar und mit “Descent” auf dem PC vergleichen. Es wurde von den gleichen Personen entwickelt, die früher auch für den “Microsoft Flight Simulator” verantwortlich zeichneten. Für Ihr erstes Spiel unter dem neuem Banner Terminal Reality (inzwischen nicht mehr existent) wurde die Spielmechanik aber glücklicherweise deutlich vereinfacht und voll auf Action getrimmt. Was einen astreinen Arcade-Shooter ergab!

Die Engine des Spiels zaubert sehr flottes Gameplay auf den Bildschirm, die Steuerung über Maus und Tastatur funktioniert sehr gut, noch besser in DOSBox mit einem modernen Gamepad, da kommt echtes Konsolenfeeling auf! Das Spiel liefert Action satt, entweder für einen oder für bis zu 8 Spieler im Netzwerk (nur in der CD-Version). Nur die Musik könnte dabei gerne etwas abwechslungsreicher sein.

Das Spiel erschien 1995 in 2 Versionen für den PC, zuerst auf Disketten und später auf CD. Diese Version enthielt zusätzliche Videosequenzen, einen zusätzlichen, geheimen Bonusplaneten, den Netzwerkmodus und insgesamt schönere Grafik.

Das sehr, sehr ähnliche “Fury³” für Windows 95

Einigen, die die Anfangszeit von Windows 95 aktiv miterlebt haben, wird “Terminal Velocity” vielleicht seltsam vertraut vorkommen. Das rührt vermutlich daher, dass es, mit neuen 3D-Modellen und neuen Planetenoberflächen aber ansonsten quasi unverändert, als “(Microsoft) Fury³” für Windows veröffentlicht wurde und als Demo damals sehr populär war. “Terminal Velocity” wurde davor noch ganz klassisch als Shareware mit nur einer der drei Episoden vertrieben.

“Terminal Velocity” auf dem Smartphone

Heute ist das Spiel in der CD-Version bei Steam und bei GOG als Download erhältlich, Konsolenversionen gibt es keine. Dafür wurde das Spiel aber 2015 für Android- und iOS-Smartphones umgesetzt und ist in den jeweiligen App Stores für ein paar wenige Euro zu haben:

P.S.: Falls sich jemand wundert, warum ich im Video auch nach erfolgreich beendeter Mission noch ein wenig auf Gegnerjagd gegangen bin: Am Ende des Spiels gibt es Ranking nach der Anzahl der Abschüsse, jeder zählt also. Bäume und sonstige “organische” Ziele geben übrigens Punkt-/Trefferabzug, also schont die Umwelt! 😉

Da war doch was… Ja richtig! Slaps And Beans!

Erinnert Ihr Euch noch an “Schiaffi & Fagioli“, das von Fans (Trinity Team) ins Leben gerufene Beat ’em Up, in dem man erstmalig selbst Hand an pixelige Versionen von Bud Spencer und Terence Hill wird anlegen dürfen, um mit den beiden sympathischen Figuren wiederum die Faust an diverse Halunken zu legen? Ich habe vor fast einem Jahr kurz hier darüber berichtet, Zeit mal wieder nach dem aktuellen Stand der Dinge zu schauen: Continue reading “Da war doch was… Ja richtig! Slaps And Beans!”

YesterPlay: Hi-Octane (MS-DOS, Bullfrog Productions, 1995)

“Hi-Octane” entstand im Boom der futuristischen Antigravitations-Rennspiele, den “Wipeout” Mitte der 1990er ausgelöst hatte. Innerhalb von nur 8 Wochen entwickelte Bullfrog Production Ltd. auf Basis Ihrer “Magic Carpet”-Engine dieses pfeilschnelle Actionfeuerwerk, mehr aus der Notwendigkeit heraus Geld zu verdienen, als aus echter Leidenschaft.

Dafür kann es sich, meiner Meinung nach, aber mehr als sehen lassen! Klar, es ist optisch etwas eintönig und besonders die Sichtweite könnte deutlich höher sein. Die Musik versprüht auch bei weitem nicht die Dynamik eines “Wipeout“. Aber was die Action und die Geschwindigkeit angeht, können die damaligen Kontrahenten, am PC vornehmlich eben “Wipeout” und “Slipstream 5000“, kaum mithalten. Ebenso sorgten die zahlreichen Abkürzungen und sich dynamisch verändernde Streckenabschnitte für Abwechslung. In Sachen Multiplayer kann das Spiel mit einem Netzwerkmodus für bis zu 8 Spieler auftrumpfen!

Die unterschiedlichen Werte in der Fahrzeugauswahl sind übrigens reine Makulatur. Wie inzwischen bekannt ist, haben alle Fahrzeuge nicht nur die gleichen Werte für Geschwindigkeit, Beschleunigung ,etc. Sie haben darüber hinaus auch alle die gleichen tatsächlichen Ausmaße, das bedeutet auch kleinere Fahrzeuge benötigen den selben (rechteckigen) Platz auf der Strecke wie große. Die Auswahl des Fahrzeugs ist also reine Geschmackssache. Ich benutze gerne den KD-1 Speeder, weil er mich an den DeLorean aus “Zurück in die Zukunft” erinnert. 🙂

“Hi-Octane” kam damals neben dem PC noch für Sonys Playstation und Segas Saturn heraus, beide Versionen schnitten aber in den Bewertungen damals nicht besonders gut ab, besonders der Saturn-Port litt unter schweren Framerateeinbrüchen. Dafür entspricht die Saturn-Version der PC-Version mit den nachträglich per kostenlosem Addon hinzugefügten Strecken und Spielmodi. Das Spiel ist bis heute leider auf keinem der Spieleportale wie Steam oder GOG neu veröffentlicht worden, es ist also nur noch gebraucht zu bekommen. Einzig die Playstation-Version ist im PSN als Download erhältlich.

Flat Eric hat dem Spiel auf seinem Blog übrigens bereit 2012 einen längeren Beitrag mit dem Titel “Hi-Octane – verkannte Perle oder Trash?” gewidmet. Mein Kurzfazit: Irgendwo dazwischen, tendenziell aber eher Perle.

Fox n Forests (PC, Bonus Level Entertainment, 2017?)

Fehlt da nicht etwas im Titel? Ja tatsächlich, heute gibt es zur Abwechslung mal kein Yesterplay, sondern etwas, das noch so neu ist, dass es noch nicht mal veröffentlicht wurde, aber trotzdem unglaublich viel Retro-Charme versprüht!

“Fox n Forests” war eine zufällige Entdeckung auf der Gamescom 2017, blieb bei mir aber nicht nur wegen seiner wunderschöne Pixelgrafik im 16-Bit-Stil und den lebhaften Farben sofort hängen. Das klassische Plattformgameplay mit RPG-Elementen (die in der Demo noch nicht verfügbar sind) und die Möglichkeit, auf Knopfdruck die Jahreszeiten zu wechseln, was ein kleines Puzzle-Element mit ins Spiel bringt, haben mich sofort begeistert.

Und dabei habe ich es zwar nicht einmal direkt vor Ort gespielt, weil ich einfach nicht gerne warte, aber was ich gesehen hatte, war mir eine Vorbestellung auf jeden Fall wert! Mit dieser unterstützt man übrigens die Entwickler bei der weiteren Entwicklung des Spiels, sie ist also eine verlängerte Crowdfunding-Kampagne, nachdem die auf Kickstarter bereits beendet ist. Dort veröffentlicht das Entwicklerstudio, Bonus Level Entertainment aus München, nach wie vor immer wieder aktuelle News zum aktuellen Stand des hoffentlich noch 2017 erscheinenden Spiels!

Alle Unterstützer des Spiels bekamen kürzlich Zugang zu dieser Demo, die ihr hier jetzt bewundern dürft. Diese bietet 2 Level sowie eine Art Hub, in dem man neue Attacken (in der Demo bereits freiheschaltet) und Zaubertränke kaufen, seine Gesundheit aufmöbeln und später auch Verbesserungen kaufen kann. Letzteres ist aber, wie gesagt, in der Demo noch nicht möglich. Dennoch bin ich jetzt noch heißer auf das fertige Spiel, es sieht nämlich nicht nur klasse aus, sondern spielt sich auch so!

Das in der Unitiy-Engine entwickelte Spiel wird definitiv für Windows (Steam- und DRM-frei!), Linux und MacOS erscheinen, ein Release auf PS4, Xbox One und Switch ist angedacht, aber wohl noch nicht sicher.

Links: